Glossar der auf dieser Seite genutzten Begriffe

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Glossare

Begriff Definition
Abstandsfläche

Mit Abstandsflächen werden die Flächen bezeichnet, die die Außenwände bis hin zur Straße oder Grenze des Grundstücks haben, und die nicht bebaut werden dürfen. Ihre jeweilige Größe ist abhängig von der Höhe und Länge der Wand und davon, um welche Art von Baugebiet es sich handelt. Vorrangig gibt es Abstandsflächen aus Gründen der Lüftung, Beleuchtung durch Tageslicht, des Brandschutzes, und um die benachbarten Anwohner nicht zu belästigen. Bei Nebengebäuden und Garagen, die eine gewisse Höhe nicht überschreiten, ist eine Abstandsfläche nicht nötig. Auch Vorbauten wie beispielsweise Erkern ist es erlaubt, die Abstandsfläche zu überschreiten. In manchen Bundesländern gelten bezüglich der Abstandsflächen besondere Regeln.

Ausbauhaus

Es wird eine komplette Haushülle, bei der nur noch der Innenausbau gemacht werden muss, geliefert. Die Haushülle ist selbstverständlich wetterfest und abschließbar.

Bauerwartungsland

Bauerwartungsland bezeichnet jene Flächen, auf welchen demnächst eine Bebauung stattfindet, da ihre Beschaffenheit und Lage sie dafür geeignet machen. Allerdings kann nicht garantiert werden, dass diese Gebiete wirklich mittels des Flächennutzungsplans einer Gemeinde oder Stadt in Bauland verwandelt werden. Bauerwartungsland hat einen höheren Wert als Flächen, die in der Forstwirtschaft und Landwirtschaft genutzt werden.

Bauqualitätskontrolle

Durch unabhängige Experten. Sie prüfen in mehreren entscheidenden Bauabschnitten von der Bauplanung über die Ausführung bis zur Annahme und erteilen darüber ggf. ein Zertifikat.

Baustoffklassen

Gemäß DIN 4102 werden Baustoffe nach ihren Brandverhalten in folgende Baustoffklassen eingeteilt:

   * A1 und A2 - nicht brennbare Baustoffe
   * B1             - schwer entflammbare Baustoffe
   * B2             - normal entflammbare Baustoffe
   * B3             - leicht entflammbare Baustoffe

Bebauungsplan

Der Bebauungsplan legt die Art und das Maß der baulichen Nutzung fest, bestimmt den Rahmen für die Baugenehmigung und die Genehmigungsfähigkeit späterer An- und Ausbaumaßnahmen, kann jedoch auch Befreiungsmöglichkeiten vorsehen. Der Bebauungsplan ist ein Ortgesetz und für jedermann rechtsverbindlich.

Wichtige Angaben im Bebauungsplan:

  •   Art der baulichen Nutzung zum Beispiel WA (Allgemeines Wohngebiet), MI (Mischgebiet)
  • Anzahl der Vollgeschosse in römischen zahlen
  • GFZ (Geschossflächenzahl): Sie gibt das maximale Verhältnis der Geschossfläche zur Grundstücksfläche an.
  • GRZ (Grundflächenzahl): Sie gibt den Anteil der bebaubaren Grundstücksfläche an
     
  • Bauweise zum Beispiel o (offene Bauweise), ED (nur Einzel- und Doppelhäuser zulässig)
  • Baulinie: an die Baulinie muss das Gebäude herangerückt werden
     
  • Baugrenze: über die Baugrenze darf das Gebäude nicht herausragen

    Den bebauungsplan können alle, die sich für ein bestimmtes Grundstück interessieren, beim zuständigen Bauordnungsamt, Stadtplanungsamt oder bei der Gemeindeverwaltung einsehen.

Berufsethos

Berufliche Gewohnheit, Sitte, oder Brauch.

Blockhaus

Als Einfamilienhäuser meist aus einheimischen Nadelhölzern. Die Außenwände werden als Vollblockwand mit Holzdicken von 14cm und mehr oder als mehrschichtige Konstruktionen ausgeführt. Die Innenwände bestehen aus elementierten Wandtafeln oder aus Vollholz.

Blower-Door-Test

Der Blower-Door-Test ist ein Luftdichtigkeitstest bei Wohngebäuden.

Bodenplatte

Der Begriff der Bodenplatte spielt im Fertighausbau insofern eine besondere Rolle, als die Preisangaben eines Fertighauses in der Regel den Aufbau des Hauses ab Oberkante Kellerdecke oder ab Bodenplatte betreffen. Häuser, die nur auf einer Bodenplatte stehen, werden insbesondere in Baugebieten mit hohen Grundwasserständen bzw. in Gebieten errichtet, die von Hochwasser erreicht werden können. Aus diesem Grund ist die weit überwiegende Zahl der Häuser in den Niederlanden nicht unterkellert, sondern steht nur auf einer Bodenplatte.

Brandschutztüren

Als Holz oder Stahl, mit vorgeschriebenen Dicken, Versteifungen und Füllungen. Auch die Anzahl der Bänder und die Art der Beschläge sind vorgeschrieben. Die Tür muss selbsttätig schließen.

Türen mit nachgewiesener Feuerwiderstandsdauer tragen ein Typenschild mit bauaufsichtlicher Zulassung.

Sie werden unterschieden nach Feuerwiderstandsklassen:

  • T30 (Feuerhemmende Türen) mit mindestens 30 Minuten Feuerwiderstand sind vorgeschrieben im Ölkeller, Heizungskeller und als Bodenraumabschluss
  • T90 (Feuerbeständige Türen) mit mindestens 90 Minuten Feuerwiderstand sind vorgeschrieben in Brandwanddurchbrüchen, zum Beispiel zwischen Garage und Wohnhaus. Eine T90- Tür kann darüber hinaus in allen Einsatzbereichen der T30- Türen verwendet werden.

Endoskopie

Verfahren zur Untersuchung von Hohlräumen, zum Beispiel Holzfußböden, Schornsteinen, Rohrleitungen usw. Das Endoskop besteht aus einem Glasfaserbündel, das Licht in den Hohlraum leitet und einer Spiegeloptik oder einer Minikamera, mit der der Hohlraum betrachtet werden kann. Bohrlochdurchmesser von weniger als 2cm sind ausreichend.

ENEV

Gesetzeswerk, das bei allen Neubauten und bei Umbauten weitreichende Dämmmaßnahmen vorschreibt, um so Energie einzusparen und letztlich die Umweltbelastung durch Heizanlagen zu senken. Kernpunkt des Gesetzes ist die absolute Winddichtheit der Gebäudehülle, die rechnerisch nachgewiesen werden muss.

Erschließungskosten

Wenn ein Grundstück bebaut werden soll, muss seine Erschließung sichergestellt sein, das heißt es muss an das öffentliche Straßennetz und die Abwasserbeseitigung angeschlossen und mit Elektrizität, Wasser ggf. auch gas versorgt werden. Für die Errichtung der dazu erforderlichen Anlagen stellt die Gemeinde dem Grundstückseigentümer Erschließungskosten oder Anliegergebühren in Rechnung. Üblich sind Abschlagszahlungen auf die Erschließungskosten vor Beginn der Arbeiten. Es können folgende Kosten anfallen:

  • für die öffentliche Erschließung
  • anteilige Kosten aufgrund gesetzlicher Vorschriften und Kosten aufgrund öffentlich – rechtlicher Verträge für die Beschaffung oder den Erwerb der Erschließungsflächen durch den Träger der öffentlichen Erschließung, die Herstellung, Änderung und den Anschluss an gemeinschaftlich genutzte technische Anlagen, zum Beispiel zur Ableitung von Abwasser oder zur Versorgung mit Wasser, Wärme, Strom und Telekommunikation sowie die erstmalige Herstellung oder den Ausbau öffentlicher Verkehrsflächen, Grünflächen und sonstiger Freiflächen für öffentliche Nutzung
  • für die nichtöffentliche Erschließung
  • Kosten für Verkehrsflächen und technische Anlagen, die ohne öffentlich- rechtliche Verpflichtung oder Beauftragung hergestellt oder ergänzt werden mit dem Ziel, sie später der Allgemeinheit zum Gebrauch zu übertragen.

Estrich

Als Estrich bezeichnet man den Aufbau des Fußbodens als Untergrund für Fußbodenbeläge. Estriche werden je nach entsprechender Art und Ausführung auch fertig nutzbarer Boden genannt. Das schweizerische Wort für Estrich ist Unterlagsboden, das Wort „Estrich“ bezeichnet dort den Dachboden. Eine Sonderform ist der sogenannte „Nutzestrich“ oder „Sichtestrich“. Dabei ist der Estrich gleichzeitig die „Nutzschicht“ ohne Oberbodenbelag. Estrichboden kann als Erhöhung dienen, um einen anderen Bodenbelag aufzunehmen, direkt als Nutzfläche oder als Schalldämmungsfläche verwendet werden.

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