Glossar der auf dieser Seite genutzten Begriffe

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Glossare

Begriff Definition
Niedrigenergiehaus

darf sich ein Gebäude nennen, dessen Ist-Wert des Jahresheizwärmebedarfs den Soll-Wert um 25 Prozent unterschreitet.

Nutzungsverbesserungen

Modernisierung durch Nutzungsänderung von Gebäudeteilen, zum Beispiel Dachgeschossausbau (im Allgemeinen genehmigungspflichtig) oder Kellerausbau, auch Änderung des Grundrisses hinsichtlich Zuschnitt der Räume und Zuordnung der Räume untereinander, ferner Raumumlegung wegen Straßenlärm oder ungünstiger Himmelsrichtung, Verminderung der Raumhöhe, Änderung unzweckmäßiger Fenster- und Türenanordnung, Vergrößerung von Fenstern und Türen, Einbau von Rollläden, Jalousien, Sonnenschutzanlagen und anderem mehr.

Passivhaus

Ein Passivhaus ist ein Gebäude, in dem eine behagliche Temperatur sowohl im Winter als auch im Sommer ohne separates Heiz- bzw. Klimatisierungssystem zu erreichen ist. Das Passivhaus ist eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses. Im Vergleich zum Niedrigenergiehaus benötigt ein Passivhaus 80 Prozent weniger Heizenergie, im Vergleich zu einem konventionellen Gebäude über 90 Prozent. Umgerechnet in Heizöl kommt ein Passivhaus im Jahr mit weniger als 1,5l pro Quadratmeter aus. Diese Einsparung erreicht das Passivhaus durch seine beiden Grundprinzipien: Wärmeverluste vermeiden und freie Wärmegewinne optimieren! Die Gebäudehülle mit Dämmstärken zwischen 25 und 40cm und Fenster mit Dreifach- Wärmeschutzverglasung bewirken, dass die Wärme im Haus bleibt. Für Frischluft sorgt eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung.

Die kontrollierte Wohnraumlüftung gewährleistet durch den Einsatz von speziellen Filtern auch Allergikern und Menschen mit Heuschnupfen saubere und beschwerdefreie Luft.

Porenbeton

Durch die Luftporenbildung bei der Produktion von Porenbeton erhöht sich das Volumen bis auf das Fünffache und es entsteht die typische Porenstruktur. Diese Porenstruktur verleiht ihm seine guten bauphysikalischen Eigenschaften.

Porenbetonmauerwerk

Porenbeton ist ein verhältnismäßig leichter hochporöser, mineralischer Baustoff auf der Grundlage von Kalk-, Kalkzement- oder Zementmörtel, der durch Blähen porosiert und grundsätzlich einer Dampfhärtung unterzogen wird.

Pultdachhaus

Das Pultdach ist ein Gefälledach, das wie ein Pultdeckel auf dem Baukörper liegt. Das Pultdach ist die einfachste Dachform überhaupt. Mit nur einen schrägen Dachfläche ist es kostengünstig herzustellen.

Relative Luftfeuchtigkeit

Die maximale Menge an Wasserdampf, die Luft aufnehmen kann, hängt von der Lufttemperatur ab. Die relative Luftfeuchtigkeit gibt den Wasserdampfgehalt der Luft in Prozent der Sättigungsfeuchte an. Je höher die Lufttemperatur, desto mehr Feuchtigkeit kann sie aufnehmen. Wenn die Lufttemperatur steigt, sinkt die relative Luftfeuchtigkeit, deshalb wird die Raumluft im Winter oft als zu trocken empfunden.

Wenn die Lufttemperatur fällt, steigt die relative Luftfeuchtigkeit, deshalb bildet sich an kalten Oberflächen Kondenswasser.

Rettungswege

Bei der Errichtung und auch beim nachträglichen Ausbau von Wohnräumen und Wohnungen (zum Beispiel in Dachgeschossen oder Untergeschossen) gilt der Grundsatz, dass für jede Wohnung in jedem Geschoss mindestens zwei unabhängige Rettungswege für den Brandfall zur Verfügung stehen müssen.

Revisionsklappe

Abflussrohre, Absperrventile, Schächte, verkleidetete Rohrverbindungen, Elektro-Schaltkästen, Stromverteilungen uvm. benötigen eine Revisionsklappe. So geht die Reparatur oder Wartungen von Installationen, die sich hinter dieser Klappe befinden, leichter von der Hand.

Rohbau-Haus

Wird beim Bauunternehmen lediglich die Rohbaukonstruktion bestellt, muss der Bauherr selbst Fachmann sein und über die notwendigen Detailkenntnisse der Baukonstruktion verfügen. Der Normalfall ist jedoch, dass zum Beispiel ein Architekt mit der professionellen Bauleitung beauftragt wird. Die Koordination der vielen Gewerke und die fachliche Qualitätssicherung wollen gelernt sein. Der Rohbau umfasst lediglich die Tragkonstruktion der Außen- und Innenwände, die Geschossdecken und die Dachkonstruktion. Es können alle übrigen Schutzfunktionen des Gebäudes fehlen, auch Fenster und Türen.

Satteldach

Das am häufigsten in Deutschland verbreitete Dach. Das Satteldach liegt in Form eines Dreiecks auf dem Baukörper und schließt entweder mit seinem First parallel zu den beiden Giebeln ab oder es ragt noch über die Giebel hinaus. Satteldächer werden als Pfettendach oder als Sparrendach ausgebildet. Üblich sind Dachneigungen ab etwa 30 Grad (flaches Satteldach) bis über 60 Grad (altdeutsches Dach). Weit verbreitet sind Satteldächer mit etwa 38 bis 45 Grad Neigung. Diese bieten genug Raum für einen Ausbau des Dachgeschosses.

Schallabsorptionsstoffe

Schallabsorptionsstoffe sind schallschluckende Materialien. Die Schallabsorption ist Frequenz abhängig.

Schallabsorptionsstoffe werden eingesetzt

  • um die Nachhallzeit (Halligkeit) und den Geräuschpegel in Räumen zu senken und
  • die Verständlichkeit von Sprache und Musik zu verbessern.

Raumakustische Maßnahmen sind von einem Akustikfachmann entsprechend der Raumgröße und der Nutzung zu planen.

Schallreflexionsstoffe

Materialien mit harten Oberflächen und dichter Struktur, zum Beispiel Beton, Putz, Glas, Parkett usw., die eingesetzt werden können, um diffuse oder gerichtete Schallreflexionen zu erzeugen. Raumakustische Maßnahmen sind von einem Akustikfachmann entsprechend der Raumgröße und Nutzung zu planen.

Scherentreppen

Unter Scherentreppen versteht man Treppen, die sich ausziehen lassen und mit Scherenscharnieren ausgestattet sind. Man findet sie unter anderem an Aufgängen zu Dachböden.

Schindeldeckung

Eine Schindeldeckung ist eine schuppenähnliche Eindeckung, die Einzelelemente aus gespaltenem Holz als Dachhaut oder Unterdach besitzt

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